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Lange Malterse 18 · 44795 Bochum

UNSER SCHULPROFIL

Offene Ganztagsgrundschule

Sonnenschule
Lange Malterse 18
44795 Bochum

FON: 0234 9431183
FAX: 0234 9431185

E-Mail: sonnenschule@bochum.de
Schulleitung: Frau Trippler
stellv. Schulleitung: N.N.

Sei ein Sonnenkind
dein ganzes Leben.

Nur wer Sonne hat,
kann Sonne geben!

(Verfasser unbekannt)

Größe und Lage

Die Sonnenschule liegt in Weitmar-Bärendorf zwischen der Hattinger Straße und der Schützenstraße.

An unserer Schule lernen etwa 250 Schülerinnen und Schüler.

In jedem Jahrgang haben wir 2 -3 Klassen; jede Klasse hat als Erkennungszeichen ein Klassentier.

Neben der Schulleiterin sind 15 weitere Lehrerinnen und Lehrer, 3 sozialpädagogische Fachkräfte, 1 Alltagshelferin, sowie 1 Referendarin an unserer Schule tätig.

Seit einigen Jahren ist die Sonnenschule „Offene Ganztagsschule“; ein großer Teil der Schülerschaft nimmt in diesem Rahmen das Betreuungsangebot bis 16:00 Uhr in Anspruch.

Als eine von landesweit 200 und 11 Bochumer Schulen wurde unsere Schule durch die Teilnahme an der Kampagne „Agenda 21 in der Schule“ im Jahre 2008 mit dem Titel „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet.

Als zweite Bochumer Grundschule erhielt die Sonnenschule im Jahr 2018 die Auszeichnung „Sportliche Grundschule“.

Seit dem Schuljahr 2025/26 nimmt die Sonnenschule am Startchancen-Programm teil.

Außerdem nehmen wir seit dem Schuljahr 2024/25 am EU-Schulobst- und -gemüseprogramm NRW teil und erhalten somit zweimal pro Woche kostenlos frisches Obst und Gemüse aus der Region für unsere Schüler. Diese wird von fleißigen Eltern liebevoll und appetitlich für die Kinder angerichtet .

Pädagogisches Leitbild

Die pädagogische Arbeit der Sonnenschule steht unter dem Leitgedanken:

„Vom starken Ich zum stärkeren Wir“

Jedes Kind bringt individuelle Stärken, Interessen und Entwicklungsmöglichkeiten mit. Diese wahrzunehmen und weiterzuentwickeln, ist eine zentrale Aufgabe von Unterricht und Offenem Ganztag. Die Kinder sollen zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Lernen befähigt werden. Zugleich fördern wir Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, einen konstruktiven und gewaltfreien Umgang mit Konflikten sowie Toleranz, Wertschätzung und Verantwortungsbewusstsein, um eine starke Gemeinschaft auszubilden, die wiederum jedes einzelne Kind trägt, unterstützt und stärkt.

Weitere Schwerpunkte des Schulprofils sind Leseförderung, Bewegung und Gesundheit sowie Umweltbewusstsein. Durch die Kooperation mit dem Programm „Lesementor“, die Teilnahme am Programm Schulobst NRW, Sport-Arbeitsgemeinschaften sowie die Einbindung des Schulgartens und des grünen Klassenzimmers in den Unterricht, werden insbesondere Bildungsgerechtigkeit, Basiskompetenzen, Leseförderung und eine gesunde Lebensweise gestärkt.

Unterricht und Ganztag verstehen sich in der Sonnenschule als gemeinsamer Bildungs-, Erziehungs- und Lebensraum. Grundlage dafür sind gemeinsame pädagogische Grundsätze und abgestimmte Regeln, die allen Kindern einen verlässlichen Orientierungsrahmen bieten. Pädagogische Inhalte des Schulvormittags werden im Ganztag aufgegriffen und durch Freizeit-, Kreativ- und Beteiligungsangebote ergänzt.

Förderschiene – individuelle Förderung für jedes Kind

Ergänzend zum Förderunterricht bietet unsere Schule mit der Förderschiene ein eigenes Konzept zur individuellen Förderung aller Kinder.

Dabei lösen wir bewusst den Klassenverband auf: Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in altersgemischten und leistungsgerechten Gruppen an einem gemeinsamen Thema. So können wir besser auf unterschiedliche Lernstände und Bedürfnisse eingehen.

Die Förderschiene findet mehrmals im Schuljahr statt. In diesen Phasen arbeiten die Kinder dreimal pro Woche zu festen Zeiten in ihren Gruppen.

Die Themen werden vom Kollegium gemeinsam festgelegt. Jede Lehrkraft entwickelt dazu ein passendes Angebot und gestaltet die Inhalte auf unterschiedlichen Anforderungsniveaus.

Die Einteilung der Kinder erfolgt durch die Lehrkräfte – orientiert an Interessen, Stärken und individuellen Lernbedürfnissen.

So schaffen wir motivierende Lernanlässe und ermöglichen eine gezielte, individuelle Förderung für jedes Kind.

Medienerziehung

in Bearbeitung

Sport und Bewegung

Sport und Bewegung werden an der Sonnenschule groß geschrieben und nehmen einen wichtigen Stellenwert im Schulleben ein.

So beginnt die Schwimmerziehung an unserer Schule bereits im ersten Schuljahr im Rahmen einer Schwimm-AG mit dem Ziel der Wassergewöhnung.

Die Kinder des zweiten Schuljahres besuchen das Lehrschwimmbecken des nahe gelegenen Schwimmbades des SV Blau-Weiß.

Im dritten Jahrgang wird die Schwimmausbildung mit einer weiteren Differenzierung fortgeführt. Während die (Noch-)Nichtschwimmer weiterhin im Lehrschwimmbecken lernen, trainieren die Schwimmer im tiefen Wasser des SV Blau-Weiß.

Darüber hinaus bieten wir in Kooperation mit dem SV Blau-Weiß eine Schwimm-AG an.

In Kooperation mit dem VfL Bochum bieten wir sowohl eine Handball-AG als auch eine Volleyball-AG an.

Seit einigen Jahren bieten wir Lernanfängern Sportförderunterricht an.

In jedem Schuljahr nehmen wir an zahlreichen sportlichen Wettbewerben und Turnieren teil. Dazu zählen unter anderem Fußballturniere, Schwimmwettkämpfe, die Handball-Grundschul-Stadtmeisterschaften, das Baseball- und Volleyballturnier, der Westparklauf sowie der Sprintcup.

Darüber hinaus legen zahlreiche Schülerinnen und Schüler jedes Jahr das Deutsche Sportabzeichen ab.

Musische Förderung

Im Musikunterricht soll allen Kindern ein kreativer Umgang mit Musik ermöglicht werden. Die drei Teilbereiche des Musikunterrichts

  • Musik machen
  • Musik umsetzen
  • Musik hören

eröffnen den Kindern auf vielfältige Art und Weise einen Zugang zur Musik.

Im Bereich „Musik machen“ legen wir besonderen Wert auf das gemeinsame Singen. Auch der Einsatz des Orff´ Instrumentariums und von Körperinstrumenten (z.B. klatschen, stampfen) erfahren die Kinder als Begleitmöglichkeiten von Musik, sodass sie Musik aktiv erleben. Zudem werden auch selbst hergestellte Instrumente aus Alltagsmaterialien zum Musizieren benutzt.

Im Bereich „Musik umsetzen“ erfahren die Kinder Möglichkeiten, Musik in Bewegung, Tanz oder auch in Bilder und Texte umzusetzen. So können sie ihr eigenes musikalisches Empfinden sichtbar machen.

Im Laufe ihrer Grundschulzeit lernen die Kinder im Musikunterricht Werke unterschiedlicher Komponisten aus verschiedenen Epochen kennen. So lernen sie „zu hören“ und Besonderheiten von Musik zu erkennen. Es wird ihnen bewusst, dass Musik eine Sprache ist, die Stimmungen und Gefühle transportieren und uns Geschichten erzählen kann.

Auch neue Musik und Popmusik aus der Lebenswelt der Kinder ist fester Bestandteil des Musikunterrichts.
Ergänzend zum herkömmlichen Musikunterricht arbeiten wir seit Jahren mit der Musikschule Bochum im Rahmen von JeKits (Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen) zusammen. Nach einer Grundausbildung im ersten Schuljahr haben die Kinder die Möglichkeit, ein Instrument ihrer Wahl zu erlernen und Mitglied des Schulorchesters zu werden. Dieser Unterricht erfolgt dann durch die Musikschule in den Räumen unserer Schule und im Anschluss an den Unterricht.

Künstlerische Förderung

Im Kunstunterricht legen wir viel Wert auf die Förderung der Kreativität und Individualität eines jeden Kindes.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, werden den Schüler/innen ästhetisch-praktische Aufgaben gestellt, die zwar einerseits konkret genug sind, um sich einen „gestalterischen Plan“ zurecht legen zu können, andererseits aber auch offen genug, um eigene gestalterische Ideen zu realisieren. Als Ergebnis bringt jedes Kind ein eigenes Kunstwerk hervor, ein Original, das durch andere Arbeiten nicht austauschbar ist.

Alle Kunstwerke der Kinder werden entsprechend gewürdigt, im Klassenraum, in den Fluren oder an anderen Orten im Schulhaus ausgestellt, verschönern damit die Schule als Lern- und Lebensraum und schaffen eine Umgebung, in der sich jeder wohl fühlen kann. Der Kunstunterricht verfolgt aber nicht immer das Ziel, „präsentationsfähige“ Kunstwerke hervorzubringen. Oft ist auch der Weg das Ziel, bei dem das ästhetisch-praktische Handeln der Schüler/innen im Vordergrund steht. Das Entwickeln, Verändern, Verwerfen, Neufinden von Gestaltungsideen findet in einem Prozess und in der Auseinandersetzung mit einem Thema, einer Technik oder einem Material statt.

Den ästhetischen Prozess zu beobachten und zu begleiten, bringt wichtige Einsichten in das kreative Schaffen der Schüler/innen. Um dem kreativen Handeln der Kinder möglichst vielfältig zu begegnen, sprechen wir im Kunstunterricht unterschiedliche Gestaltungsbereiche an: Zeichnen, Malen, Plastizieren, Bauen, ästhetischer Umgang mit Neuen Medien, Auseinandersetzung mit Künstlern und deren Werken, Bilden und Ausgestalten textiler Formen und Flächen.

Da, wo es sich anbietet, verknüpfen wir den Kunstunterricht mit anderen Fächern und geben damit die Möglichkeit, ästhetische Themen von anderen fachlichen Seiten zu betrachten. Abgerundet wird der Kunstunterricht durch ein Angebot von Arbeitsgemeinschaften (beispielsweise Weben, Töpfern, experimentelles Malen, plastisches Gestalten).

Im Bereich der Neuen Medien findet auch an unserer Schule die Arbeit mit dem PC immer mehr Einzug in den Kunstunterricht; entsprechend  wurde dafür die Multimedia Software „ani… paint“ angeschafft. Es handelt sich dabei um ein für Grundschüler leicht zu handhabendes Computerprogramm, mit dessen Hilfe einzelne Bilder, Bildfolgen, virtuelle Bilderbücher und bewegte Bilder gestaltet werden können. In die selbst hergestellten Werke lassen sich Texte, Tonaufnahmen, Fotos und Videos integrieren.

Die Kunstaktivitäten im Rahmen der bisher durchgeführten Arbeitsgemeinschaften waren bisher sehr vielfältig. So entstanden beispielsweise Wandmosaike, die das Toilettenhäuschen und den Haupteingang der Sonnenschule schmücken sowie das im Treppenhaus ausgestellte Kunstwerk „Die vier Jahreszeiten“, das mit Schülern unserer Schule und dem international tätigen Künstler Malte Dinkela gestaltet wurde.

Unser Leistungskonzept

Hier können Sie unser Leistungskonzept einsehen

Vertretungskonzept

Hier können Sie unser Vertretungskonzept einsehen

Elternarbeit

Für das Wohl und die (schulische) Entwicklung eines jeden Kindes ist eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule unerlässlich. Eltern werden an unserer Schule regelmäßig im Rahmen ihrer Möglichkeiten in die Unterrichtsarbeit einbezogen.

So begleiten sie beispielsweise Klassen bei Tagesausflügen, Theater- und Museumsbesuchen.

Eltern aus allen Klassen kommen zweimal pro Woche, um das im Rahmen des Projekts „Schulobst NRW“ gelieferte Obst und Gemüse für die Kinder zu schneiden und appetitlich anzurichten.

Engagierte Eltern sorgen täglich in der Schulbücherei dafür, dass unsere SchülerInnen Zugang zu altersgerechten Büchern haben.

Einmal in der Woche treffen sich interessierte Eltern in der Schule und nehmen am Projekt „Rucksack Schule“ teil.

Am traditionellen jährlichen Bastelvormittag helfen sie den Kindern Weihnachtsdekoration für die Klassen und das Schulhaus herzustellen.

In ihrer Funktion als „Lese(groß-)eltern“ betreuen Eltern und Großeltern kleine Schülergruppen während des Deutschunterrichts und unterstützen somit die Leselernentwicklung.

In der Vorweihnachtszeit übernimmt in jeder Adventswoche die Elternschaft eines Jahrganges an einem Tag die Organisation, das Backen und den Verkauf von frischen Waffeln an die Schüler/innen während der Frühstückspause.

Am Kennenlerntag der Lernanfänger sowie am Tag der Einschulung ist es an unserer Schule Tradition, dass Eltern ein Café mit Kuchentheke durch Spenden organisieren.

Darüber hinaus zeigen Eltern an unserer Schule bei Festen und schulischen Veranstaltungen viel Einsatzbereitschaft.



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